Deutschland

Leadership programme

Vielfältige innovative Methoden und Formate sowie unsere Kernkonzepte "Leading beyond Authority" und "Cultural Intelligence" bestimmen die Programme für Führungskräfte aller Karrierestufen.

Methoden

Methodische Grundlage der Common Purpose-Programme ist das Prinzip des Erfahrungslernens. Ungewöhnliche Locations und die Stadt selbst sind dabei Gegenstand und Lernort zugleich. Teilnehmende lernen, erfahren und reflektieren:

  • durch Expertenvorträge
  • in interaktiver Gruppenarbeit
  • durch den Austausch beruflicher Erfahrungen aus anderen Bereichen und Organisationstypen
  • auf Lokalterminen vor Ort
  • in strukturierten Gesprächen mit Entscheidern und Stakeholdern
  • durch die Bearbeitung aktueller Themen und konkreter Entscheidungssituationen aus der Praxis
  • durch Diskussionen und moderierte Streitgespräche
  • durch Kollegiale Beratung

Wer über seinen Verantwortungsbereich hinaus in seinem Unternehmen, seiner Organisation, seinem Verein oder seiner Stadt eine noch aktivere Gestaltungsrolle einnehmen will, um ihre Führungsfähigkeiten und -kompetenzen bewusster und konsequenter einzusetzen, erkundet in unseren Programmen vier Komponenten der Kunst zu führen: Kontext, Zusammenwirken, Innovation und Kulturelle Intelligenz.

Kontext:
Wir bringen Führungskräfte aus ihrer Komfortzone heraus und in die Stadt hinein. Sie erfahren, wie die Gesellschaft "tickt", wie andere führen, welche Themen und Chancen "auf der Straße" auch mit ihnen zu tun haben.

Zusammenwirken:
Wir befähigen Führungskräfte, zu erkennen, mit welchen Stakeholdern sie eng verbunden sind, wie sie bei ihnen für ihre Anliegen Anklang finden, und wie sie über Grenzen hinweg wirksam kooperieren können.

Innovation:
Wir zeigen Führungskräften auf, wie hoch innovativ sie in heterogenen Gruppen sein können - wie sie Undenkbares denken und "verrückte" Ideen in sinnvolle Lösungsansätze verwandeln.

Kulturelle Intelligenz:
Wir bringen Führungskräfte mit Menschen zusammen, denen sie sonst nicht begegnen würden. IQ und EQ sind wichtig, wir bilden sie in CQ (Kulturelle Intelligenz, siehe unten), in ihrer Fähigkeit in einer Arbeitswelt voller Vielfalt handlungsfähig zu sein, aus.

Leading Beyond Authority

Ganzheitlich führen - über das eigene Mandat hinaus.

Viele erfolgreiche Führungskräfte konzentrieren sich darauf, dort zu führen, wo sie über eine klar definierte Zuständigkeit, ein Budget und Personal verfügen. Wenn sie weiter aufsteigen und Kollegen, Partner sowie Stakeholder führen, sind Brückenkompetenzen gefordert. Dann benötigen sie die Fähigkeit, über ihr Mandat hinaus zu führen - "Leading Beyond Authority".

Jede Führungskraft ist von drei Sphären umgeben:

Im inneren Kreis hat die Führungskraft direkte Kontrolle - hier übernimmt sie Management-Aufgaben, verantwortet Budgets und bewegt sich im Rahmen ihrer Fach-Expertise.


Im erweiterten Kreis halten sich Kollegen und Stakeholder auf, die nicht direkt an die Führungskraft gebunden, doch in ihr Unternehmen involviert sind.



Der äußere Kreis veranschaulicht die Welt außerhalb. Hier gibt es kein klares Mandat - hier wirken unterschiedliche Interessen, die vermengt, in Konkurrenz zueinander oder unvereinbar sind. Expertise und Status, die im inneren Kreis erworben wurden, helfen hier meist nicht weiter.



Unsere Programme stärken Führungskräfte darin, in allen drei Sphären agieren zu können, sich an unterschiedliche Kontexte anzupassen, einen Überblick zu haben, Verantwortung für das große Ganze zu übernehmen und ein Zusammenwirken über klassische Grenzen hinweg zu ermöglichen.

Julia Middleton: Leading Beyond Authority. Leadership in a Changing World. Palgrave Macmillan, 2007.

Kulturelle Intelligenz (CQ)

Wege für Annäherung und Kooperation über kulturelle Grenzen hinweg entdecken.

Kulturelle Vielfalt in Unternehmen und Organisationen ist nicht nur eine Chance, sondern auch immer geprägt von Vorurteilen und Unverständnis den Menschen gegenüber, die anders sind als wir selbst. Common Purpose stärkt mit Kultureller Intelligenz nicht nur das Bewusstsein für Schwierigkeiten und die Fähigkeit, sich seiner eigenen unverrückbaren Werte bewusst zu werden sondern trainiert auch, über Kulturen hinweg zu kommunizieren, und Brücken zu schlagen.

Emotionale Intelligenz meint herkömmlich das Verständnis für andere, aber uns im Prinzip sehr ähnliche Menschen. Kulturelle Intelligenz greift weiter und beinhaltet jene Fähigkeiten, die nötig sind, um mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Sozialisation zusammen zu arbeiten. Sie ist die Grundlage dafür, dass ein interkulturelles Management überhaupt entstehen und gelingen kann.

In Zukunft werden am Arbeitsplatz zunehmend gemischte Teams aktiv sein, in denen etwa sechs von acht Mitgliedern aus unterschiedlichen Nationen kommen. Dies stellt hohe Anforderungen an Personalauswahl und Talentmanagement. Mitarbeiter müssen in die Lage versetzt werden, kultur-übergreifend miteinander zu arbeiten. Auch um Menschen unterschiedlicher Herkunft nachhaltig inspirieren zu können, braucht es kulturelle Intelligenz.



Kulturelle Intelligenz erwirbt man auf der beruflichen Ebene am besten durch die intensive Zusammenarbeit mit Menschen auf der ganzen Welt. Um diese notwendige Erfahrung zu beschleunigen, bringen wir total verschiedene Menschen zusammen. Dabei geht es um ein ständiges Geben und Nehmen. Der eine muss bereit sein, seine Kultur zu teilen und der andere muss in der Lage sein, dies anzunehmen.

Julia Middleton: Cultural Intelligence. CQ: The Competitive Edge for Leaders Crossing Borders. Bloomsbury Publishing, 2014.